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Call for Participation

Open Source Multitudes lebt von Beiträgen aus Hochschulen, Communities, Projekten und Organisationen, die offene Bildungsinfrastrukturen entwickeln, betreiben, nutzen oder strategisch verantworten.

Wir suchen Beiträge, die zeigen:

  • Was funktioniert bereits?
  • Wo entstehen Engpässe?
  • Welche Kooperationen braucht es?
  • Was sollte als Nächstes gemeinsam gelöst werden?

Eingeladen sind insbesondere Perspektiven und Beiträge aus Lehre, E-Learning, Hochschuldidaktik, IT- und Plattformbetrieb, Strategie, Governance, Open-Source-Communities, Softwareentwicklung und Infrastrukturprojekten.

Ziel ist ein Programm, das nicht nur Beispiele sichtbar macht, sondern gemeinsame nächste Schritte ermöglicht.

Beiträge aus Lehre, E-Learning und Hochschuldidaktik sind besonders willkommen, wenn sie einen klaren Bezug zu offenen Bildungsinfrastrukturen, deren Nutzung, Weiterentwicklung, Betrieb oder nachhaltiger Verankerung haben.

Zeitplan

  • Call öffnet: Juli 2026
  • Einreichungsfrist: September 2026
  • Rückmeldung: bis Ende Oktober 2026
Beitrag per E-Mail einreichen

Themen

Die Einreichungen können sich einem oder mehreren Themenbereichen zuordnen.

Kooperation

Wie können Hochschulen, Communities, Unternehmen, Projekte und öffentliche Akteur*innen verlässlicher zusammenarbeiten?

Gesucht sind Beiträge zu gemeinsamen Entwicklungsprozessen, geteiltem Betrieb, Community-Strukturen, Konsortien, Unterstützungsmodellen oder neuen Formen der Zusammenarbeit.

Strategie

Wie werden Open-Source-Infrastrukturen langfristig tragfähig?

Gesucht sind Beiträge zu Finanzierung, Governance, Beschaffung, Organisationsmodellen, Rollen, Verantwortlichkeiten, Nachhaltigkeit und strategischer Verankerung an Hochschulen.

Souveränität

Wie bleiben Hochschulen handlungsfähig in ihrer digitalen Infrastruktur?

Gesucht sind Beiträge zu digitaler Souveränität, Abhängigkeiten, Resilienz, Sicherheit, Barrierefreiheit, Compliance, offenen Standards, Schnittstellen und Nachnutzbarkeit.

Formate

Bitte wähle ein Format, das zu deinem Beitrag passt. Besonders willkommen sind Formate, die Austausch ermöglichen und zu konkreten Ergebnissen führen.

Kurzformate: Demo / Show & Tell oder Lightning Talk

7–20 Minuten

Kurzformate eignen sich für konkrete Einblicke, zugespitzte Impulse, offene Fragen oder Calls for Collaboration.

Demo / Show & Tell ist passend für konkrete Tools, Features, Integrationen, Workflows oder technische Lösungen, die Hochschulen, Lehrende, Lernende oder Communities entlasten. Eine gute Demo zeigt den Nutzen klar und verweist nach Möglichkeit auf Repository, Dokumentation oder weitere Materialien. (20 Minuten inkl. Q&A)

Lightning Talk ist passend für zugespitzte Impulse, offene Fragen oder Calls for Collaboration. Ein guter Lightning Talk hat eine klare Botschaft und einen klaren Anschluss: Was soll danach passieren? Wer wird gesucht? Welche Diskussion soll angestoßen werden? (7 Minuten)

Mittelformate: Praxis-Session / Case oder Roundtable

30–90 Minuten

Mittelformate eignen sich für vertiefte Einblicke, strukturierte Diskussionen und Beiträge, aus denen andere unmittelbar lernen oder nächste Schritte ableiten können.

Praxis-Session / Case ist passend für Beiträge nach dem Prinzip: So haben wir es gelöst. Interessant sind nicht nur Erfolgsgeschichten, sondern auch Stolpersteine, Entscheidungen, Zielkonflikte und offene Fragen. Eine gute Praxis-Session macht Transfer möglich: Was können andere daraus lernen oder nachnutzen?

Roundtable ist passend für moderierte Diskussionen mit 8–20 Personen zu einem Thema mit hoher Relevanz, zum Beispiel Security, Ressourcenmodelle, Community-Governance oder strategische Verantwortung. Ein guter Roundtable hat klare Leitfragen, eine Moderationsidee und ein Ergebnis, das über das Gespräch hinaus nutzbar ist.

Langformate: Workshop

60–120 Minuten

Langformate eignen sich für gemeinsames Arbeiten an einer konkreten Frage, zum Beispiel Roadmap, Schnittstelle, Betriebsmodell, Governance-Frage oder Kooperationsvorhaben.

Ein guter Workshop hat ein klares Ziel, aktiviert die Teilnehmenden und führt zu einem dokumentierbaren Ergebnis, etwa nächsten Schritten, Entscheidungspunkten oder einer gemeinsamen Skizze.

Open Space: Barcamp

Zusätzliche Open-Space- und Barcamp-Slots gibt es vor Ort. Dafür ist keine Einreichung notwendig.

Sprache

Beiträge können auf Deutsch oder Englisch eingereicht und durchgeführt werden.

Einreichung

Bitte reiche deinen Beitrag per E-Mail ein an osdn@zqs.uni-hannover.de.

Die E-Mail sollte folgende Angaben enthalten:

Beitrag per E-Mail einreichen

Auswahl

Für die Auswahl berücksichtigen wir insbesondere:

Reine Marketing- oder Vertriebspräsentationen stehen nicht im Fokus des Programms. Wenn ein Beitrag ein konkretes Tool, Produkt oder Projekt vorstellt, sollte der fachliche Nutzen, die Übertragbarkeit oder die gemeinsame Weiterentwicklung im Vordergrund stehen.

Nach Ende der Einreichungsfrist sichten wir alle Vorschläge und melden uns bis Ende Oktober 2026 bei den Einreichenden zurück. Bei Rückfragen oder Anpassungsbedarf stimmen wir uns direkt mit den Ansprechpersonen ab.

Teilnahme, Kosten und Unterstützung

Für angenommene Beiträge können Teilnahme-, Reise- oder Übernachtungskosten grundsätzlich nicht übernommen werden.

Falls ein Beitrag ohne Unterstützung nicht stattfinden kann, sprich uns bitte frühzeitig an. Wir prüfen dann, ob im Einzelfall eine Lösung möglich ist.

Dokumentation und Veröffentlichung

Wir möchten die Ergebnisse der Tagung möglichst gut dokumentieren und nachnutzbar machen.

Dazu können je nach Format zum Beispiel Pads, Folien, Dokumentationen oder Aufzeichnungen gehören. Details zu Veröffentlichung, Lizenzen und konkreten Materialien stimmen wir mit den Beitragenden nach der Annahme ab.

Umgang miteinander

Wir wünschen uns eine Veranstaltung, in der unterschiedliche Perspektiven respektvoll, offen und diskriminierungssensibel miteinander ins Gespräch kommen.

Diversity und Geschlechtergerechtigkeit

Wir wollen ein Programm, das Vielfalt abbildet.

Deshalb freuen wir uns ausdrücklich über Einreichungen von Menschen, die in Open Source, Tech und Hochschul-IT strukturell unterrepräsentiert sind, zum Beispiel Frauen, trans*, inter* und nicht-binäre Personen, BIPoC, Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Care-Verantwortung.

Wenn du unsicher bist, ob dein Beitrag passt: Bitte reiche ein. Gerade offene Fragen, Erfahrungen aus der Praxis und noch nicht abgeschlossene Prozesse sind für das Programm relevant!